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		<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas</title>
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		<itunes:author>www.literatur-podcast.de</itunes:author>
		<itunes:summary>Der Dramatiker und Publizist Heinrich von Kleist (*1777 Frankfurt/Oder) veröffentlichte 1810 die berühmte Novelle. Sie entstand nach dem historischen Vorbild Hans Kohlhase, der sich durch seine Ohnmacht der Obrigkeit gegenüber auf die Seite des Verbrechens schlug. Kleist, der in nahezu allen seinen literarischen Bemühungen durch Zensur beschnitten wurde, fühlte sich in seinem 34. Lebensjahr innerlich wund. So fand er in der an Krebs erkrankten Henriette Vogel die ideale Sterbepartnerin, die er am 21.11.1811 zuerst und dann sich selber erschoss. Gelesen von Josef Wolf.</itunes:summary>
		<description>Der Dramatiker und Publizist Heinrich von Kleist (*1777 Frankfurt/Oder) veröffentlichte 1810 die berühmte Novelle. Sie entstand nach dem historischen Vorbild Hans Kohlhase, der sich durch seine Ohnmacht der Obrigkeit gegenüber auf die Seite des Verbrechens schlug. Kleist, der in nahezu allen seinen literarischen Bemühungen durch Zensur beschnitten wurde, fühlte sich in seinem 34. Lebensjahr innerlich wund. So fand er in der an Krebs erkrankten Henriette Vogel die ideale Sterbepartnerin, die er am 21.11.1811 zuerst und dann sich selber erschoss. Gelesen von Josef Wolf.</description>
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			<itunes:name>Uwe Skrabs</itunes:name>
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			<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas - Erzählung - Teil 01</title>
			<itunes:author>Josef Wolf</itunes:author>
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			<itunes:summary>An den Ufern der Havel lebte, um die Mitte des sechzehnten Jahrhunderts, ein Roßhändler, namens Michael Kohlhaas, Sohn eines Schulmeisters, einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit.</itunes:summary>
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			<pubDate>2008-08-14 19:10:27 Etc/GMT</pubDate>
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			<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas - Erzählung - Teil 02</title>
			<itunes:author>Josef Wolf</itunes:author>
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			<itunes:summary>In Dresden, wo er, in einer der Vorstädte der Stadt, ein Haus mit einigen Ställen besaß, weil er von hier aus seinen Handel auf den kleineren Märkten des Landes zu bestreiten pflegte, begab er sich, gleich nach seiner Ankunft, auf die Geheimschreiberei, wo er von den Räten, deren er einige kannte, erfuhr, was ihm allerdings sein erster Glaube schon gesagt hatte, daß die Geschichte von dem Paßschein ein Märchen sei.</itunes:summary>
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			<pubDate>2008-08-14 19:10:48 Etc/GMT</pubDate>
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			<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas - Erzählung - Teil 03</title>
			<itunes:author>Josef Wolf</itunes:author>
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			<itunes:summary>Spornstreichs auf dem Wege nach Dresden war er schon, als er, bei dem Gedanken an den Knecht, und an die Klage, die man auf der Burg gegen ihn führte, schrittweis zu reiten anfing, sein Pferd, ehe er noch tausend Schritt gemacht hatte, wieder wandte, und zur vorgängigen Vernehmung des Knechts, wie es ihm klug und gerecht schien, nach Kohlhaasenbrück einbog.</itunes:summary>
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			<pubDate>2008-08-21 19:10:49 Etc/GMT</pubDate>
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			<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas - Erzählung - Teil 04</title>
			<itunes:author>Josef Wolf</itunes:author>
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			<itunes:summary>Hierauf erzählte er Lisbeth, seiner Frau, den ganzen Verlauf und inneren Zusammenhang der Geschichte, erklärte ihr, wie er entschlossen sei, die öffentliche Gerechtigkeit für sich aufzufordern, und hatte die Freude, zu sehen, daß sie ihn, in diesem Vorsatz, aus voller Seele bestärkte.</itunes:summary>
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			<pubDate>2008-08-28 19:10:51 Etc/GMT</pubDate>
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			<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas - Erzählung - Teil 05</title>
			<itunes:author>Josef Wolf</itunes:author>
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			<itunes:summary>Am Abend, da sich der Roßkamm, seinem Befehl gemäß, zu ihm aufs Schloß begeben hatte, sagte er ihm, daß er nur eine Supplik, mit einer kurzen Darstellung des Vorfalls, an den Kurfürsten von Brandenburg aufsetzen, den Brief des Advokaten beilegen, und wegen der Gewalttätigkeit, die man sich, auf sächsischem Gebiet, gegen ihn erlaubt, den landesherrlichen Schutz aufrufen möchte.</itunes:summary>
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			<pubDate>2008-09-04 19:10:54 Etc/GMT</pubDate>
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			<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas - Erzählung - Teil 06</title>
			<itunes:author>Josef Wolf</itunes:author>
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			<itunes:summary>Als der Amtmann das Zimmer verlassen hatte, fiel Lisbeth auf Knieen vor ihm nieder. Wenn du mich irgend, rief sie, mich und die Kinder, die ich dir geboren habe, in deinem Herzen trägst; wenn wir nicht im voraus schon, um welcher Ursach willen, weiß ich nicht, verstoßen sind: so sage mir, was diese entsetzlichen Anstalten zu bedeuten haben!</itunes:summary>
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			<pubDate>2008-09-11 19:10:57 Etc/GMT</pubDate>
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			<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas - Erzählung - Teil 07</title>
			<itunes:author>Josef Wolf</itunes:author>
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			<itunes:summary>Er nahm die hundert Goldgülden, die ihm der Amtmann schon, für die Ställe in Dresden, zugefertigt hatte, und bestellte ein Leichenbegräbnis, das weniger für sie, als für eine Fürstin, angeordnet schien: ein eichener Sarg, stark mit Metall beschlagen, Kissen von Seide, mit goldnen und silbernen Troddeln, und ein Grab von acht Ellen Tiefe, mit Feldsteinen gefüttert und Kalk.</itunes:summary>
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			<pubDate>2008-09-18 19:10:58 Etc/GMT</pubDate>
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			<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas - Erzählung - Teil 08</title>
			<itunes:author>Josef Wolf</itunes:author>
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			<itunes:summary>Als der Morgen anbrach, war das ganze Schloß, bis auf die Mauern, niedergebrannt, und niemand befand sich mehr darin, als Kohlhaas und seine sieben Knechte.</itunes:summary>
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			<pubDate>2008-09-25 19:45:08 Etc/GMT</pubDate>
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			<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas - Erzählung - Teil 09</title>
			<itunes:author>Josef Wolf</itunes:author>
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			<itunes:summary>Das Entsetzen der Einwohner, über diesen unerhörten Frevel, war unbeschreiblich; und die Flamme, die bei einer zum Glück ziemlich ruhigen Sommernacht, zwar nicht mehr als neunzehn Häuser, worunter gleichwohl eine Kirche war, in den Grund gelegt hatte, war nicht sobald, gegen Anbruch des Tages, einigermaßen gedämpft worden, als der alte Landvogt, Otto von Gorgas, bereits ein Fähnlein von funfzig Mann aussandte, um den entsetzlichen Wüterich aufzuheben. </itunes:summary>
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			<pubDate>2008-10-02 17:49:47 Etc/GMT</pubDate>
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			<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas - Erzählung - Teil 10</title>
			<itunes:author>Josef Wolf</itunes:author>
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			<itunes:summary>Inzwischen war Kohlhaas in der Tat, durch die sonderbare Stellung, die er in der Welt einnahm, auf hundert und neun Köpfe herangewachsen; und da er auch in Jassen einen Vorrat an Waffen aufgetrieben, und seine Schar, auf das vollständigste, damit ausgerüstet hatte: so faßte er, von dem doppelten Ungewitter, das auf ihn heranzog, benachrichtigt, den Entschluß, demselben, mit der Schnelligkeit des Sturmwinds, ehe es über ihn zusammenschlüge, zu begegnen.</itunes:summary>
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			<pubDate>2008-10-09 18:28:26 Etc/GMT</pubDate>
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			<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas - Erzählung - Teil 11</title>
			<itunes:author>Josef Wolf</itunes:author>
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			<itunes:summary>Er kehrte, unter einem fremden Namen, in ein Wirtshaus ein, wo er, sobald die Nacht angebrochen war, in seinem Mantel, und mit einem Paar Pistolen versehen, die er in der Tronkenburg erbeutet hatte, zu Luthern ins Zimmer trat.</itunes:summary>
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			<pubDate>2008-10-16 19:26:15 Etc/GMT</pubDate>
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			<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas - Erzählung - Teil 12</title>
			<itunes:author>Josef Wolf</itunes:author>
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			<itunes:summary>Am anderen Morgen erließ Luther ein Sendschreiben an den Kurfürsten von Sachsen, worin er, nach einem bitteren Seitenblick auf die seine Person umgebenden Herren Hinz und Kunz, Kämmerer und Mundschenk von Tronka, welche die Klage, wie allgemein bekannt war, untergeschlagen hatten, dem Herrn, mit der Freimütigkeit, die ihm eigen war, eröffnete, daß bei so ärgerlichen Umständen, nichts anderes zu tun übrig sei, als den Vorschlag des Roßhändlers anzunehmen, und ihm des Vorgefallenen wegen, zur Erneuerung seines Prozesses, Amnestie zu erteilen.</itunes:summary>
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			<pubDate>2008-10-23 20:59:04 Etc/GMT</pubDate>
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			<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas - Erzählung - Teil 13</title>
			<itunes:author>Josef Wolf</itunes:author>
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			<itunes:summary>Der Tag brach eben an, und die ganze Stadt schlief noch, als er an die Tür der kleinen, in der Pirnaischen Vorstadt gelegenen Besitzung, die ihm durch die Rechtschaffenheit des Amtmanns übrig geblieben war, anklopfte, und Thomas, dem alten, die Wirtschaft führenden Hausmann, der ihm mit Erstaunen und Bestürzung aufmachte, sagte: er möchte dem Prinzen von Meißen auf dem Gubernium melden, daß er, Kohlhaas der Roßhändler, da wäre.</itunes:summary>
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			<pubDate>2008-10-30 19:47:57 Etc/GMT</pubDate>
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			<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas - Erzählung - Teil 14</title>
			<itunes:author>Josef Wolf</itunes:author>
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			<itunes:summary>Sobald Herr Wenzel, in Gegenwart des Kämmerers, seines Vetters, durch ein unbestimmtes Gerücht vernommen hatte, daß ein Mann mit zwei schwarzen aus dem Brande der Tronkenburg entkommenen Pferden in der Stadt angelangt sei, begaben sich beide, in Begleitung einiger aus dem Hause zusammengerafften Knechte, auf den Schloßplatz, wo er stand, um sie demselben, falls es die dem Kohlhaas zugehörigen wären, gegen Erstattung der Kosten abzunehmen, und nach Hause zu führen.</itunes:summary>
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			<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas - Erzählung - Teil 15</title>
			<itunes:author>Josef Wolf</itunes:author>
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			<itunes:summary>Bei diesen Worten trat der Kämmerer, mit einem raschen, seinen Helmbusch erschütternden Schritt zu dem Abdecker heran, und warf ihm einen Beutel mit Geld zu; und während dieser sich, den Beutel in der Hand, mit einem bleiernen Kamm die Haare über die Stirn zurückkämmte, und das Geld betrachtete, befahl er einem Knecht, die Pferde abzulösen und nach Hause zu führen!</itunes:summary>
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			<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas - Erzählung - Teil 16</title>
			<itunes:author>Josef Wolf</itunes:author>
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			<itunes:summary>So standen die Sachen in Dresden, als sich über den armen Kohlhaas, noch ein anderes, bedeutenderes Gewitter, von Lützen her, zusammenzog, dessen Strahl die arglistigen Ritter geschickt genug waren, auf das unglückliche Haupt desselben herabzuleiten. </itunes:summary>
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			<pubDate>2008-11-20 20:39:08 Etc/GMT</pubDate>
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			<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas - Erzählung - Teil 17</title>
			<itunes:author>Josef Wolf</itunes:author>
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			<itunes:summary>Kohlhaas, der inzwischen von dem wackern Amtmann zu Kohlhaasenbrück seine Meierei, gegen eine geringe Vergütigung des dabei gehabten Schadens, käuflich wieder erlangt hatte, wünschte, wie es scheint wegen gerichtlicher Abmachung dieses Geschäfts, Dresden auf einige Tage zu verlassen, und in diese seine Heimat zu reisen; ein Entschluß, an welchem gleichwohl, wie wir nicht zweifeln, weniger das besagte Geschäft, so dringend es auch in der Tat, wegen Bestellung der Wintersaat, sein mochte, als die Absicht unter so sonderbaren und bedenklichen Umständen seine Lage zu prüfen, Anteil hatte: zu welchem vielleicht auch noch Gründe anderer Art mitwirkten, die wir jedem, der in seiner Brust Bescheid weiß, zu erraten überlassen wollen.
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			<pubDate>2008-11-27 20:46:01 Etc/GMT</pubDate>
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			<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas - Erzählung - Teil 18</title>
			<itunes:author>Josef Wolf</itunes:author>
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			<itunes:summary>Inzwischen war der Nagelschmidt in den Wäldern des Erzgebirgs, durch Häscher und Landsknechte von allen Seiten so gedrängt worden, daß er bei dem gänzlichen Mangel an Hülfsmitteln, eine Rolle der Art, wie er sie übernommen, durchzuführen, auf den Gedanken verfiel, den Kohlhaas in der Tat ins Interesse zu ziehen; und da er von der Lage seines Rechtsstreits in Dresden durch einen Reisenden, der die Straße zog, mit ziemlicher Genauigkeit unterrichtet war: so glaubte er, der offenbaren Feindschaft, die unter ihnen bestand, zum Trotz, den Roßhändler bewegen zu können, eine neue Verbindung mit ihm einzugehen. Demnach schickte er einen Knecht, mit einem, in kaum leserlichem Deutsch abgefaßten Schreiben an ihn ab, des Inhalts:</itunes:summary>
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			<pubDate>2008-12-04 13:30:13 Etc/GMT</pubDate>
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		<item>
			<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas - Erzählung - Teil 19</title>
			<itunes:author>Josef Wolf</itunes:author>
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			<itunes:summary>Es traf sich aber, daß die Krone Polen grade damals, indem sie mit dem Hause Sachsen, um welchen Gegenstandes willen wissen wir nicht, im Streit lag, den Kurfürsten von Brandenburg, in wiederholten und dringenden Vorstellungen anging, sich mit ihr in gemeinschaftlicher Sache gegen das Haus Sachsen zu verbinden; dergestalt, daß der Erzkanzler, Herr Geusau, der in solchen Dingen nicht ungeschickt war, wohl hoffen durfte, den Wunsch seines Herrn, dem Kohlhaas, es koste was es wolle, Gerechtigkeit zu verschaffen, zu erfüllen, ohne die Ruhe des Ganzen auf eine mißlichere Art, als die Rücksicht auf einen einzelnen erlaubt, aufs Spiel zu setzen. </itunes:summary>
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			<pubDate>2008-12-11 13:31:37 Etc/GMT</pubDate>
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		<item>
			<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas - Erzählung - Teil 20</title>
			<itunes:author>Josef Wolf</itunes:author>
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			<itunes:summary>Es traf sich daß Kohlhaas eben mit dem Rücken gegen die Wand auf einem Bund Stroh saß, und sein, ihm in Herzberg erkranktes Kind mit Semmel und Milch fütterte, als die Herrschaften, um ihn zu besuchen, in die Meierei traten; und da die Dame ihn, um ein Gespräch einzuleiten, fragte: wer er sei? und was dem Kinde fehle? auch was er verbrochen und wohin man ihn unter solcher Bedeckung abführe? so rückte er seine lederne Mütze vor ihr, und gab ihr auf alle diese Fragen, indem er sein Geschäft fortsetzte, unreichliche aber befriedigende Antwort.</itunes:summary>
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		<item>
			<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas - Erzählung - Teil 21</title>
			<itunes:author>Josef Wolf</itunes:author>
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			<itunes:summary>Der Jagdjunker, nachdem er sich ein Blatt von der Hand des Kurfürsten zur Beglaubigung ausgebeten, brach auch sogleich mit einigen Knechten auf, und hatte, da er den Odem der Pferde nicht sparte, das Glück, den Kohlhaas auf einem Grenzdorf zu treffen, wo derselbe mit dem Ritter von Malzahn und seinen fünf Kindern ein Mittagsmahl, das im Freien vor der Tür eines Hauses angerichtet war, zu sich nahm.</itunes:summary>
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			<pubDate>2008-12-25 20:51:50 Etc/GMT</pubDate>
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			<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas - Erzählung - Teil 22</title>
			<itunes:author>Josef Wolf</itunes:author>
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			<itunes:summary>Der Kaiser, in einer durch die Staatskanzlei ausgefertigten Note, antwortete ihm: »daß der Wechsel, der plötzlich in seiner Brust vorgegangen zu sein scheine, ihn aufs äußerste befremde; daß der sächsischerseits an ihn erlassene Bericht, die Sache des Kohlhaas zu einer Angelegenheit gesamten heiligen römischen Reichs gemacht hätte; daß demgemäß er, der Kaiser, als Oberhaupt desselben, sich verpflichtet gesehen hätte, als Ankläger in dieser Sache bei dem Hause Brandenburg aufzutreten; dergestalt, daß da bereits der Hof-Assessor Franz Müller, in der Eigenschaft als Anwalt nach Berlin gegangen wäre, um den Kohlhaas daselbst, wegen Verletzung des öffentlichen Landfriedens, zur Rechenschaft zu ziehen, die Beschwerde nunmehr auf keine Weise zurückgenommen werden könne, und die Sache den Gesetzen gemäß, ihren weiteren Fortgang nehmen müsse.«</itunes:summary>
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			<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas - Erzählung - Teil 23</title>
			<itunes:author>Josef Wolf</itunes:author>
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			<itunes:summary>Und damit ließ er die Hand des Kämmerers fahren; und während er sich den Schweiß abtrocknete, sank er wieder auf das Lager zurück. Der Kämmerer, der es für vergebliche Mühe hielt, mit seiner Ansicht von diesem Vorfall die Ansicht, die der Kurfürst davon hatte, zu durchkreuzen und zu berichtigen, bat ihn, doch irgend ein Mittel zu versuchen, des Zettels habhaft zu werden, und den Kerl nachher seinem Schicksal zu überlassen; doch der Kurfürst antwortete, daß er platterdings kein Mittel dazu sähe, obschon der Gedanke, ihn entbehren zu müssen, oder wohl gar die Wissenschaft davon mit diesem Menschen untergehen zu sehen, ihn dem Jammer und der Verzweiflung nahe brächte.</itunes:summary>
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			<pubDate>2009-01-08 16:15:49 Etc/GMT</pubDate>
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			<title>Heinrich von Kleist: Michael Kohlhaas - Erzählung - Teil 24</title>
			<itunes:author>Josef Wolf</itunes:author>
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			<itunes:summary>Ende</itunes:summary>
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